AUSBILDUNG
Das Ausbildungskonzept
Mediation ist ein zeitlich begrenztes, strukturiertes, auf die Entwicklung einvernehmlicher Konzepte ausgerichtetes Vermittlungsverfahren, das alle Beteiligten befähigt, sachliche Regelungen für die Zukunft zu entwickeln.
Insbesondere bei Familienkonflikten, aber auch in anderen Konfliktfeldern, bietet Mediation den Beteiligten wertvolle und qualifizierte Unterstützung.
Die Ausbildung findet in festen interdisziplinären Gruppen statt. Dies gilt auch für die Supervisions- und Peergruppen.
Wir bemühen uns, die Gruppen nach Teilnehmern aus juristischen, psychosozialen und anderen Berufen ausgewogen zusammenzusetzen.
Im Rahmen dieses Gruppenprozesses wird der konstruktive Umgang mit eigenen und fremden Konfliktstrukturen erlernt und im Miteinander eine mediative Haltung entwickelt.
Neben der Wissensvermittlung sind uns diese Kompetenzen besonders wichtig, um den Teilnehmern die Entwicklung einer authentischen Mediatorenpersönlichkeit zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Haltung, Methoden, Strategien und Interventionstechniken am Beispiel der Familienmediation.
Der Transfer in andere Mediationsfelder wird im Rahmen der Grundlagenseminare, einem besonderen Fachseminar und in der Supervision gefördert.